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Sucht

"Man kann den Körper nicht auf Dauer überlisten.
So seltsam es uns, die wir an ein Denken
in Dualismen gewöhnt sind, auch scheinen mag,
unser Körper ist eng mit unserem Gehirn verbunden.
Wer Diät macht, dem passiert unweigerlich
etwas sehr Elementares:

Wenn man nicht genug isst, verändern
sich die Denkprozesse.Man ist plötzlich
vom Essen wie besessen. Es gibt zahlreiche
Studien, die diesen Zusammenhang nachweisen,
und trotzdem glauben wir immernoch, dass
wir einfach nur Fett, Zucker und Kalorien
reduzieren müssen, um Gewicht zu verlieren,
ansonsten bliebe alles beim alten, nur
dass wir eben dünner wären.

Nichts bleibt beim alten.
Man verspürt den ständigen
Drang, über Essen zu reden.
Man will über den
Geschmack von Essen reden.

[...] Man bevorzugt intensiv schmeckende
Produkte. Jede normale Haltung gegenüber
dem Essen wird von der verzweifelten Suche
nach einer Geschmacksexplosion verdrängt.

[...] Essstörungen sind eine Sucht. Plötzlich ist
man von den Folgen süchtig. Die beiden
wichtigsten sind das Adrenalin, das den Körper
durchflutet - man ist high, kann nicht schlafen,
ist voller frenetischer, schwankender Energie -
und die erhöhte Intensität des Erlebens, die -
zumindest am Anfang - mit der ES einhergeht.

Zuerst schmeckt & riecht alles intensiv,
der Tastsinn ist erheblich sensibler als sonst,
man hat deutlich mehr Energie & Antriebskraft,
ist übermäßig konzentriert & zielstrebig.

Außerdem hat man das sehr intensive Gefühl der Macht.
Man bemerkt jedoch nicht, wie schnell man abhängig wird.
Und das ist der Punkt. Es ist genau wie bei Drogen:
Je länger die Sucht andauert, um so mehr braucht man,
um das Hochgefühl wieder auszulösen."

 

(Auszug: Marya Hornbacher - Alice im Hungerland)
 

Bad Girl

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